Zwischen den Jahre

Kunsthalle

Kunst in der Kunsthalle. Perlen vor die Säue.

Was man eben so macht. In die Kunsthalle nach Mannheim gehen. Zwischen dem Pfälzer Max Slevogt mit seiner Weinlese und dem Bugatti mit Glaskitschlibellenkühlerfigur sind wirklich tolle Bilder dabei. Manchmal hängen sie so eng beisammen, dass man sie gar nicht betrachten kann oder die verspiegelten Glasrahmen machen das Betrachten generell unmöglich.
Es ist genau wie in Ludwigshafen im Hack Museum, betritt man mit Kinder das Museum, kommt sofort die Aufseher-Gestapo an und beobachtet und belästigt dich ständig. Ein ständiges „Gehen Sie bitte nicht so nah ran“ wenn man dem Kind gerade erklärt was es da sieht. Während andere Erwachsene mit der Leselupe da im Millimeterbereich auf den Bildern umherkriechen fange ich ständig böse bis sehr böse Blicke ein. Leider war ich zu gut drauf, um da mal jemand anzuschnauzen. Scheinbar will man kein junges Publikum aber war ja klar. Muss ich im Ausland mit den Kindern ins Museum. Wo Leute herbeieilen um Dir Deine Fragen zu beantworten oder direkt die Kinder einsammeln und eine kleine, spontane Führung zu machen. Ohne Aufpreis.

Liebe Kunsthalle, behaltet euren Rotz, begrabt euch damit. Ihr habt Museum einfach nicht kapiert. Die paar ausgedruckte Zettel an der Wand die einem erklären wie groß das Bild ist, rocken so gar nicht. Ihr seht mich nicht wieder, auch nicht wenn ihr einen noch größeren Neubau demnächst daneben stellt. Es liegt nicht am Gebäude das ihr nix draufhabt.

Ein Dank geht an die Frau in der Caféteria die wirklich sehr freundlich war und an die alte Dame. Die alte Dame stand neben mir als wir uns über eine Vitrine beugten um zu sehen was da drin ist. Blitzschnell kam ein „Bitte die Vitrine nicht berühren.“ Die alte Dame schaute auf und echauffierte sich mit „Hier hat sich wirklich auch gar nichts geändert“

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