Wir haben Regenwald

und zwar in der Sporthalle. Noch erstaunlicher wie M. ironisch sagte „Das sowas in Deutschland überhaupt sein darf!“ Meine Vermutung war das der zweitaktgetriebene Heckenschneider kaputt ist.
Wir lieben es. Sogar die Heizung war gestern aus. Im Juli. Das ist nicht selbstverständlich, außer im Dezember.
Unser Spiel war hart, hemmungslos und voller Spaß. Wir haben geglänzt, gekämpft und geflucht. Wir lagen uns in den nassgeschwitzten Armen.
Mein Dank geht an die Truppe, die mich damals aufgenommen hat. Ich wüsste nicht mehr, was ich mittwochs ohne machen würde.
Floorball_pw

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Zwei Brücken

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Habe ich mir letzte Woche mal ausgedacht. Ein Lauf über beide Rheinbrücken. Hinüber in ein anderes Bundesland und zurück. Geht nur am Wochenende und morgens, wenn die Autos nicht auf den Brücken herum stehen. Vorbereitungstraining für den Stadtlauf und den Firmenlauf.
Erstaunlicherweise komm ich sehr wenig mit den Straßen in Berührung und auch auf der Kurt Schumacher Brücke ist man weit von der Fahrbahn entfernt. Man ist eher ständig am Wasser und Schiffe sind immer in Blickweite.
Ja, die Brücken sind ein Labyrinth vor allem auf der Mannheimer Seite. Keiner Schilder, Treppen als Sackgassen. Man sollte da beim Anlegen der Wegen und Schilder vielleicht mal mit Profis arbeiten.

Klar laufe auch ich gerne im Grünen, aber so ein wenig „Big City Life“ hat schon was. Hier ein Schiff, da der ICE. Von den Leuten im Hafen begrüßt werden.Es gibt so viel zu sehen. Ein junger Mann, der eine Entenmama mit zehn Küken  über die dreispurige Straße zu leiten versucht. Ein Gastankschiff das beim Anlegen eindrucksvoll mit dem Seitenstrahlruder arbeitet oder einfach der Bootsmann, der einem mit freundlichem „Bonjour“ begrüßt.
Die Sonne treibt einem den Schweiß aus den Poren und das schwingende Gefühl der Stahlbetonbrücke, wenn die Fahrzeuge drüberhuschen. Als wäre der Asphalt ein vibrierende Schlange. Kann man nicht erklären, muss man erleben. Stadtleben.

Die Route befindet sich auf gpsies