So ein Samstag eben

Bissel Erkältungen in der kleinen Familie bremst die Idee vom wandern gehen. Also irgendwas zu Hause.
Der neue Wein ist gekauft, aber die leeren Kisten müssen auch weg. Also wird das Dummy gesattelt und freut sich schon auf den gefrorenen Asphalt.
Wenn das Kistenpfand dann reicht für einen Blumenstrauß für die Dame ist das eine Win-Win Situation.
Also Flaschen weg un Sprung zur Bank. Toll das ich da jeweils mit dem Rad rein fahren kann 🙂 Blumenladen und erschrecken. Erschrecken über die neue Radspur die die Stadt da gezaubert hat. Ich würde meinen Kindern und mir selbst verbieten dort zu fahren.
1,20 , breit. In beide Richtungen auf der Fahrbahn. Wie soll das gehen Dooring Zone, Abstand zum Radgegenverkehr, bin ich schon auf der Gegenspur der Autos. Wie sollen die da noch 1,50 Abstand zum Radler halten?

Autoscheinwerfer haben generell asynchrone Lichtkegel, sprich. Man ist voll geblendet bei Nacht. Ein Dummkopf der so etwas baut. Geradezu tödlich mit Ansage.

Mal zum neune Spielplatz gefahren. Der Spielplatz selbst ist toll. Man hat zwar alle Gehwege drumherum entfernt. Wildparken wird dort immer asozialer. Die Zugänge zum Spielplatz sind zugestellt. Grünanlagen? Naja. Es wurde schon wieder recht viel Geld für Poller ausgegeben um die illegalen Parker zu verdrängen. Dabei wäre das eine stete Geldquelle. Aber seht selbst.

Die Oma in der Spielstraße habe ich auch noch gerettet. Der Sturz der alten Dame ging grade nochmal gut.
Nach der Runde durchs Viertel war Heimarbeit abgesagt. Endlich mal die Portugaltheke verfugt.
Eine Belohnung mit Kaffee un „Meeresfrüchte“ sei mir gegönnt. Gruß an tino der Meister der „Nougatseepferdchen“.
Dann geht es auch schon zum Essen kochen. Draußen fällt Schnee und Kind 2 ist zum Schlittschuhlaufen. 

Tomatensuppe von Stufe 1 bis 2. Dazwischen Kind 1, der sich dann noch mit dem scharfen Messer in den Finger schnitt. Heldenhaft. Nächste Stufe. Durchkochen, pürieren, abschmecken. Ein Traum. Ich kenne keine bessere Tomatensuppe.

Das hier ist bereits der Gulasch für morgen. Mit Knödel. Das wird was.

So, und jetzt noch „Nightmare before Christmas“ schauen. Bissel Grusel geht immer.

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Wir haben Regenwald

und zwar in der Sporthalle. Noch erstaunlicher wie M. ironisch sagte „Das sowas in Deutschland überhaupt sein darf!“ Meine Vermutung war das der zweitaktgetriebene Heckenschneider kaputt ist.
Wir lieben es. Sogar die Heizung war gestern aus. Im Juli. Das ist nicht selbstverständlich, außer im Dezember.
Unser Spiel war hart, hemmungslos und voller Spaß. Wir haben geglänzt, gekämpft und geflucht. Wir lagen uns in den nassgeschwitzten Armen.
Mein Dank geht an die Truppe, die mich damals aufgenommen hat. Ich wüsste nicht mehr, was ich mittwochs ohne machen würde.
Floorball_pw

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Zwei Brücken

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Habe ich mir letzte Woche mal ausgedacht. Ein Lauf über beide Rheinbrücken. Hinüber in ein anderes Bundesland und zurück. Geht nur am Wochenende und morgens, wenn die Autos nicht auf den Brücken herum stehen. Vorbereitungstraining für den Stadtlauf und den Firmenlauf.
Erstaunlicherweise komm ich sehr wenig mit den Straßen in Berührung und auch auf der Kurt Schumacher Brücke ist man weit von der Fahrbahn entfernt. Man ist eher ständig am Wasser und Schiffe sind immer in Blickweite.
Ja, die Brücken sind ein Labyrinth vor allem auf der Mannheimer Seite. Keiner Schilder, Treppen als Sackgassen. Man sollte da beim Anlegen der Wegen und Schilder vielleicht mal mit Profis arbeiten.

Klar laufe auch ich gerne im Grünen, aber so ein wenig „Big City Life“ hat schon was. Hier ein Schiff, da der ICE. Von den Leuten im Hafen begrüßt werden.Es gibt so viel zu sehen. Ein junger Mann, der eine Entenmama mit zehn Küken  über die dreispurige Straße zu leiten versucht. Ein Gastankschiff das beim Anlegen eindrucksvoll mit dem Seitenstrahlruder arbeitet oder einfach der Bootsmann, der einem mit freundlichem „Bonjour“ begrüßt.
Die Sonne treibt einem den Schweiß aus den Poren und das schwingende Gefühl der Stahlbetonbrücke, wenn die Fahrzeuge drüberhuschen. Als wäre der Asphalt ein vibrierende Schlange. Kann man nicht erklären, muss man erleben. Stadtleben.

Die Route befindet sich auf gpsies