Tarco

Flusswanderung viele Stunden. Kein Problem. Rückweg vom Klo und ein Schuh voller Blut. Meine Dame kaufte gerade in der Apotheke ein.
Badespaß vorbei. Aber Wanderung wird schon wieder geplant. Mehr Fotos erspare ich euch. Ich hoffe der Zehnagel bleibt dran. Der Rest der Zehe ist ja fast weg. Hässliche Sache. Ärgerlich auf jeden Fall.

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Zurück aus den Bergen

Ostküste. Toller Platz und wir, äh machen einen Ausflug in die Berge.

Gumpenwanderung. Das war hart und grenzwertig. Die Jungs sind harte Hunde. Drei Meter tief in diese Gumpen springen. Zum ersten Mal frei schwimmen, mit Weste und dann so was. Motivation finden, kämpfen, Tränen und immer weiter. Viele Stunden. Klettern, dann Kälte und Kraftmangel und kein anderer Weg möglich als vorwärts.
Am Schluss als Held heraus kommen. Zehn Zentimeter größer.

Eukalyptus

Heute die Westküste Korsikas. Unterwegs verkohlte Wälder gesehen. Wetter aus Deutschland klingt nicht besser, nur anders.
An der Westküste viele Wälder und riesige Berge. Wandern will gut geplant sein, vor allem schattig und nass. Wein wäre auch gut.

Cote d’Azur

Im Hinterland schicker Campingplatz. Party heute Abend, morgen dann die Überfahrt. Große Spannung.
Das Land zwischen Berge und Meer. Unbeschreiblich.

Grenoble

Unterwegs in die Alpen.Tag zwei mit heftigen Gewitter und doch Badewetter.
Gerade werde ich zum Joggen um den See mit anschließendem ‚vom Steg springen‘. Ein Tag Pause und morgen dann weiter. Hoch in die Berge.

Große Blies

Immer wenn ich schwimmen gehe, nehme ich scheinbar zu. Strange.
Ein Baggersee mitten in der Stadt ist schon was Tolles. Früher hatte die Blies einen schlechten Ruf durch das runtergekommene Wohngebiet um die Ecke. Man konnte da hingehen wenn man beklaut werden wollte oder die Fresse voll. Jetzt hat sich das geändert.
Das Küchenteam macht den besten Handkäse mit Musik den ich kenne und der Saumagenburger ist 1a. Das fällt mir deshalb so besonders auf, da die Jungs die ich da sehe scheinbar Migrationshintergrund haben und trotzdem original Pfälzer Gerichte raushauen, als hätten sie nie was anderes gemacht. PWV Standard und drüber würde ich behaupten. Alleine schon die Rieslingschorle von einem guten Winzer ist ein Hingucker. Großes persönliches Lob und Trinkgeld ist immer drin. Muss man machen.
Ansonsten ist das Bad toll erneuert ohne das alte Flair zu zerstören. Der Bademeister kann ganz witzig mit dem Mikro umgehen und das Personal ist scheinbar konstant gut drauf. Nach 18 Uhr nur 1 € Eintritt ist eine faire Sache.
Baggerseen kann nicht jede Stadt bieten und… wait …gerade bekomme ich eine Einladung morgen zur Blies. Tja,…da muss ich wohl.

Wir rocken

Naturschwimmbad Rockenhausen. Drei Meter Felsplattform, große Rutsche, Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken.
Legendär soll allerdings der Döner sein.
Direkt hinterm Donnersberg. Angenehme 20 Grad halten auch andere Badegäste fern. Das Bad gehört uns.
Sprünge von den Felsen, als Training für die Gumpenwanderungen auf Korsika.

Poulet Yassa

Ein Gericht aus dem Senegal. Zum ersten Mal gegessen habe ich es im afrikanischen Viertel in Paris. Hühnchen in Zitrone mariniert dazu eine sauerscharfe Sauce. Für die Schärfe ist nach oben keine Grenze gesetzt. Ich habe es erlebt. 🙂

Wenn man von der Arbeit nach Hause kommt, die Dame bedient den Grill virtuos auf kleiner Flamme um dieses Mahl zuzubereiten, dann ist das wirklich Feierabend.

Odenwald

Kind2 vom Bauernhof eingesammelt. Viel Bier, eine Nacht im Zelt und viele Bauernhofgerüche aus der Kindheit. Schön war das.
Das Essen in der Brauerei kann ich sehr empfehlen.

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Emotional

Verabschiedung von der Grundschule. Kind2 schleppt alle Instrumente an, quatscht, mathematische Rätsel und Kartentricks, die keiner durchschaut.
Die Menge tobt. Stolz in mir. Ein Leben ohne Kinder wäre nur ein halbes Leben.
Gut gemacht Großer. ❤

Speicher 7

Geburtstag feiern. Wanderkumpel und der größte Tim Bendzko (scheibt man das so) der Welt. Er steht auch auf Leberkäse Hawaii und Pepita Hütchen.
Leider alles gelogen. Also fast.

Mannheim ist kaputt

Diese Woche war viel los mit Fahrrad. Brückenkaffee, Critical Mass in Mannheim und mein Zahnarzt wohnt auch ganz wo anders und so habe ich diese Woche schon wieder 160 km auf dem Tacho. Gut so.
Die Critical Mass gestern in Mannheim war unter einem Vorzeichen. Ob es ein gutes oder schlechtes Vorzeichen war, weiß ich nicht. Mannheim ist zur Zeit noch mehr kaputt als sonst. Der Verkehr auf dem Ring (im Uhrzeigersinn) um die Quadrate wird komplett durch die Fressgasse umgeleitet. Kein Entkommen. Die Autos aus der Augustaanlage dazu. Kann nicht klappen, wird aber so gemacht.
Die Folge ist die das die Radstreifen von PKWs befahren werden. Zur Erinnerung: Radstreifen sind die aufgemalten Radspuren die angeblich sicher sind. Billigste uns sinnloseste „Seht her, wir haben was gemacht “ Aktion überhaupt.
Man drohte mir gar Prügel an, weil ich rechts am Stau vorbeifuhr. Auf dem Radstreifen. Man erklärte mir die STVO mit dem Mittelfinger. Einer knotete sich aus dem Gurt und wollte mir hinterher rennen, weil ich seinen Spiegel berührte. Sitzheizer sind aber auch eine träge Gattung Mensch. Naja. ein großer Spaß für alle beteiligten glaube ich.
Das am anderen Ende der Stadt noch das Maifeld Derby (Musikfestival) stattfindet brachte jede Menge lustiger, junge Leute in die Stadt. Bewaffnet mit Skateboards und wirr auf der Straße rumlaufen. Kopfhörer auf, Handy vorm Gesicht. Herrliches Chaos. So muss Stadt. Wer da mit dem Auto hin fährt, der hat jetzt sicher was gelernt.
Die CM hat Spaß gemacht und es waren trotz Brückentag mehr Leute da als erwartet. Senioren, Kinder. Feine Damen, vierschrötige Herren. Gute Mischung.

 

Wer das Startbild der Criticam Mass am Wasserturm in Mannheim als großes Panorama sehen möchte, der schaut hier (flickr Auflösung 5777 px 2465 px ) .