Gewitteralpen

Oberstaufen-207

Ausblicke, die man sich erwandern muss.

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Mannheim ist kaputt

Diese Woche war viel los mit Fahrrad. Brückenkaffee, Critical Mass in Mannheim und mein Zahnarzt wohnt auch ganz wo anders und so habe ich diese Woche schon wieder 160 km auf dem Tacho. Gut so.
Die Critical Mass gestern in Mannheim war unter einem Vorzeichen. Ob es ein gutes oder schlechtes Vorzeichen war, weiß ich nicht. Mannheim ist zur Zeit noch mehr kaputt als sonst. Der Verkehr auf dem Ring (im Uhrzeigersinn) um die Quadrate wird komplett durch die Fressgasse umgeleitet. Kein Entkommen. Die Autos aus der Augustaanlage dazu. Kann nicht klappen, wird aber so gemacht.
Die Folge ist die das die Radstreifen von PKWs befahren werden. Zur Erinnerung: Radstreifen sind die aufgemalten Radspuren die angeblich sicher sind. Billigste uns sinnloseste „Seht her, wir haben was gemacht “ Aktion überhaupt.
Man drohte mir gar Prügel an, weil ich rechts am Stau vorbeifuhr. Auf dem Radstreifen. Man erklärte mir die STVO mit dem Mittelfinger. Einer knotete sich aus dem Gurt und wollte mir hinterher rennen, weil ich seinen Spiegel berührte. Sitzheizer sind aber auch eine träge Gattung Mensch. Naja. ein großer Spaß für alle beteiligten glaube ich.
Das am anderen Ende der Stadt noch das Maifeld Derby (Musikfestival) stattfindet brachte jede Menge lustiger, junge Leute in die Stadt. Bewaffnet mit Skateboards und wirr auf der Straße rumlaufen. Kopfhörer auf, Handy vorm Gesicht. Herrliches Chaos. So muss Stadt. Wer da mit dem Auto hin fährt, der hat jetzt sicher was gelernt.
Die CM hat Spaß gemacht und es waren trotz Brückentag mehr Leute da als erwartet. Senioren, Kinder. Feine Damen, vierschrötige Herren. Gute Mischung.

 

Wer das Startbild der Criticam Mass am Wasserturm in Mannheim als großes Panorama sehen möchte, der schaut hier (flickr Auflösung 5777 px 2465 px ) .

Wendy Exotique

Schon wieder im Elsass. Da ist noch immer Weihnachten was die Deko betrifft. Zum Glück wird der Wein und der Munster Käse davon verschont. Auch die Patisserie ist in Ihrer Erscheinung stabil.
Einmal mit dem Touristenboot um die Stadt geschippert. Eigentlich wollten wir ja nach Alzey, bzw zum Erbeskopf zum Rodeln und dann, die Sonne schien, es schneite ab und zu. So wurde es dann doch Strasbourg. Zum Glück.
Wendy

Zu viel des Glücks

Oder wie nennt man es, wenn jemand so viel alte Weinberge hat und dann findet man auch noch Erdöl darunter? So ist das bei Edesheim in Landau. Zwischen all diesen wunderschönen Wingert stehen auch noch nickende Pferdeköpfe.

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Bis dann

Noch ein paar Sachen richten, morgen die Jungs von der Schule und Kita einsammeln und dann geht es los. Wohin es geht, ist noch nicht ganz klar, das entscheidet sich dann bei der Fahrt. Frankreich auf jeden Fall. Spanien optional.
Wanderschuhe, Laufschuhe, Flip-Flops da ist man schon mal gut gerüstet.
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Regenwald vor der Haustür

Die Altrheinlandschaft ist aktuell wie der Mississippi. Herrliches paddeln ohne viel Menschen. Das Wasser ist schwarz und voller Bewegung durch Mückenlarven. Das wird hässlich in ein paar Wochen. Jetzt versteht auch er Letzte, dass Klimaerwärmung nicht “ ewiges Strandwetter“ bedeutet, sondern vor allem viel Wasser.

Vom Gewitter am Ende der Paddeltour gibt es leider keine Fotos, wir hatten es eher eilig von der Wasseroberfläche zu kommen.
Hier ein paar Fotos. Gruß an M. und danke für Deinen teil der Knipserei.

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Zwei Brücken

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Habe ich mir letzte Woche mal ausgedacht. Ein Lauf über beide Rheinbrücken. Hinüber in ein anderes Bundesland und zurück. Geht nur am Wochenende und morgens, wenn die Autos nicht auf den Brücken herum stehen. Vorbereitungstraining für den Stadtlauf und den Firmenlauf.
Erstaunlicherweise komm ich sehr wenig mit den Straßen in Berührung und auch auf der Kurt Schumacher Brücke ist man weit von der Fahrbahn entfernt. Man ist eher ständig am Wasser und Schiffe sind immer in Blickweite.
Ja, die Brücken sind ein Labyrinth vor allem auf der Mannheimer Seite. Keiner Schilder, Treppen als Sackgassen. Man sollte da beim Anlegen der Wegen und Schilder vielleicht mal mit Profis arbeiten.

Klar laufe auch ich gerne im Grünen, aber so ein wenig „Big City Life“ hat schon was. Hier ein Schiff, da der ICE. Von den Leuten im Hafen begrüßt werden.Es gibt so viel zu sehen. Ein junger Mann, der eine Entenmama mit zehn Küken  über die dreispurige Straße zu leiten versucht. Ein Gastankschiff das beim Anlegen eindrucksvoll mit dem Seitenstrahlruder arbeitet oder einfach der Bootsmann, der einem mit freundlichem „Bonjour“ begrüßt.
Die Sonne treibt einem den Schweiß aus den Poren und das schwingende Gefühl der Stahlbetonbrücke, wenn die Fahrzeuge drüberhuschen. Als wäre der Asphalt ein vibrierende Schlange. Kann man nicht erklären, muss man erleben. Stadtleben.

Die Route befindet sich auf gpsies

Die Sache mit dem Baum

Mit persönlicher Unterstützung eines Kollegen aus der Twitterwelt, mit Kind in der Einnetzmaschine. Frisch gebackene Zimtkekse, Glühwein und Rindswurst. Durch den nassen, durchweichten Forst stapfen und die Baumsäge schwingen.

Weihnachtsbaum

Educated Monkey

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Schade, dass Kind2 das Einmaleins jetzt doch drauf hat. Der Affe wäre eine tolle Hilfe gewesen. An den Füßen stellt man die Multiplikatoren ein, an den Händen kann man dann das Produkt ablesen. Komplett aus Blech. Gesehen auf dem Weihnachtsmarkt in Erfurt.

Bin gespannt

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Die ersten Seiten lesen sich hervorragend. Mal sehen, was die Geschichte so bringt.
Dass Christine Westermann es gut findet, war übrigens kein Kaufkriterium. Wenn man vom Humor aufs Leseverhalten
schließt, dann schmökert sie wahrscheinlich auch gerne mal abends vor dem Gaskamin im BGB.

Bienensterben, Lisa O’Donnell