Lissabon Tag 1

Schon oft war ich in Lissabon, gerade erst im Sommer und immer wieder bin ich verzaubert.
Eben am riesigen Torbogen zur Stadt. Direkt am Ufer desTejo, wo der Fluss so breit ist, dass man das andere Ufer nicht sieht. Ein Orchester spielt auf dem Platz und eine Fadosängerin gibt sich Mühe mit ihrem ‚traurigen‘ Gesang.
Tausende von Menschen unterwegs, alles festlich und noch weihnachtlich beleuchtet.
Ich sehe gleichzeitig diesen riesigen Jesus wie er in Rio steht, die Brücke aus San Francisco und auch so eine Trambahn. Meine Jungs toben herum und essen Waffeln. Die Dame freut sich über ein Imperial aka Fassbier.
Es ist nicht kalt und diese portugiesische Ruhe und Lässigkeit liegt über dem Platz.  Die Tontechnik und das Orchester, alles etwas konfus, aber das stört keinen, kein Mensch kommt und quatscht über die Panne hinweg einen Lückenfüller. Ist eben so, muss man mit leben. Dazu tanzen jungen Leute und der Geruch von Esskastanien im Feuer und ein wenig Atlantik. Ein Wort reicht mal wieder, um meine Mischung aus Fernweh, Familie und Freude auszudrücken und meine feuchten Augen zu erklären.
Saudade

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…von unterwegs geblogged

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