Europas größter Wasserfall (423m)

hat irgendwie keinen Namen. Existiert aber. Wir waren an seinem Fuß. 600 Höhenmeter und 16km auf dem Cirque de Gavarnie erwandert. Für einen vierjährigen mit sehr kurzen Beinen eine beachtliche Leistung. Abends hat er eine ganze Pizza verdrückt, der Tapfere. Auch Kind2 wanderte klaglos mit. Heute gibt es dafür einen Tag Nichtstun mit Eis-Flatrate für alle. 

Cirque de Gavarnie

Wenn man nach 400m Anstieg auf 4km eine bewirtschaftete Berghütte entdeckt, in der es kühle Getränke und eine Riesenportion Omelette mit Käse und Schinken gibt. Dann ist man im Himmel. Oder in den Pyrenäen. 

Flower Camping 

Nach einer langen Fahrt („Lass uns keine Autobahn nehmen, ist viel schöner.“ – „Äh. Sind wir noch richtig? „) dann doch endlich den auserkorenen Zeltplatz erreicht. Und gleich beschlossen, 2 Nächte zu bleiben und nicht nur eine. Wie eine Oase mitten im Wald,  von zwei Bachläufen umgeben. Ein Badeteich vor dem Zelt für uns alleine. Die Jungs spielen den ganzen Tag im Pool und genießen die Ruhe. Es gibt viel Baumschatten, die Leute sind total freundlich. Zum Empfang gab ein Begrüßungsgetränk und erstmal ein Plausch zum Runterkommen.

Ach ja, aktuell um 17 Uhr sind noch 37 Grad. Den Grill schmeißen wir wohl etwas später an. Erstmal ne Runde in den See. Oder doch ein Pastis?

Schwarzer Tag

Gestern die Kamera mit Tasche auf dem Rastplatz stehen lassen. Erst abends bemerkt. Kamera, Objektive, Annes Action Cam, dass Wander GPS. Alles futsch.
Erst mal Rotwein und jetzt zeigen was ich kann mit meinem altersschwachen Handy.

An der Loire

Bis dann

Noch ein paar Sachen richten, morgen die Jungs von der Schule und Kita einsammeln und dann geht es los. Wohin es geht, ist noch nicht ganz klar, das entscheidet sich dann bei der Fahrt. Frankreich auf jeden Fall. Spanien optional.
Wanderschuhe, Laufschuhe, Flip-Flops da ist man schon mal gut gerüstet.
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Kai Schumacher

Ich bin schon vor einiger Zeit auf dieses tolle Cover gestoßen. Der Düsseldorfer Kai Schumacher hat ein ganzes Album nur mit Neu-Interpretationen von Rock-Songs aus den 90ern veröffentlicht. Transcriptions heißt es, passenderweise. Schön auch „Black Hole Sun“ und „Outer Space“. Ich find’s toll. (bin ich jetzt offiziell alt?)

Der Gewinner der Fußball EM

Es begann hässlich mit Straßenschlachten. Wurde durch die Iren, Nordiren, Waliser und Isländer richtig toll. Der Gewinner wurde erst nach dem Turnier festgestellt und zwar ist es dieser kleine portugiesische Fan. Er hat die Saudade im Blut.

So sehen Sieger aus

Stadtlauf. Finisher. Durcheinander der Messstelle. Zeit von 36 auf 42 Minuten korrigiert. Schade, der Ziellauf mit der Dame war dramatisch. Die Familie und Freunde im Publikum hat sehr motiviert. Abend im Garten am Grill. Glückseligkeit.

Wir haben Regenwald

und zwar in der Sporthalle. Noch erstaunlicher wie M. ironisch sagte „Das sowas in Deutschland überhaupt sein darf!“ Meine Vermutung war das der zweitaktgetriebene Heckenschneider kaputt ist.
Wir lieben es. Sogar die Heizung war gestern aus. Im Juli. Das ist nicht selbstverständlich, außer im Dezember.
Unser Spiel war hart, hemmungslos und voller Spaß. Wir haben geglänzt, gekämpft und geflucht. Wir lagen uns in den nassgeschwitzten Armen.
Mein Dank geht an die Truppe, die mich damals aufgenommen hat. Ich wüsste nicht mehr, was ich mittwochs ohne machen würde.
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Mit der Fähre über den Neckar

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Da hinten bei dem Türmchen der Mälzerei wohnte ich mal. In einer renovierten uralten Brauerei. Sehr tolles Gebäude. Die Leute waren nicht so toll. Wir hatten Kinder und nicht Hunde. Nichts wie weg da.
Wenn man zu Fodys zum Essen geht und da steht „Band ab 21 Uhr“ muss man darauf gefasst sein, dass der Biergarten geschlossen ist weil „die letzten Wochen so schlechtes Wetter war“. Also kann man unter so einem Zelt sitzen mit Zigarettenrauchern oder man sitzt so halb im Eingang zum Restaurant und die Band plärrt seit 18 Uhr, dass man kein Wort versteht. Also keine Konversation mit den Kindern und Oma und Opa zum Abendessen. Völliger Mist. Meine Kinder können die Uhr besser.
Die Fahrt mit der Fähre war also mein Favorit für diesen Wochentag. Der Chili-Burger war gut.

Danke, Vater Rhein.

Ja doch, Dein enormes Hochwasser in diesem Jahr, für dass Du ja nichts kannst, hat mir das Aufwärmtraining erspart. Kaum auf meinem Lieblingsplatz im Sportpark angekommen, schon ging es los. Ganze Rudel von Stechmücken (Schnooge) sind über mich hergefallen. Ich konnte gar nicht anders als herum zappeln. Ein wenig wie Schuhbladdln sah das wohl aus, was ich da vollführte. All die anderen Fußballer, Freeletics, Läufer und was weiß ich waren ähnlich beschäftigt. Keine ruhige Sekunde. Nicht mal zum Trinken. Selbst bei Burpee No 60 war nicht an verschnaufen zu denken. Etwas Erholung fand ich nur auf der Laufbahn. Ich denke ich bin fit, der Stadtlauf kann kommen.
Sportpark_800Wahrscheinlich sind von den 500 kcal die ich verloren habe, 100 wegen der Mücken, aber zumindest dürfte der Blutdruck niedrig sein.