Supertubos

So heißen diese riesigen Wellen in Portugal bei Nazaré (durch die, die Surfer wie Tunnels schießen). Gesprochen Superturbosch.
Mit der Spiegelreflex habe ich ein paar tolle Fotos geschossen. Hier jetzt ‘nur’ die Fotos vom Dach des Leuchtturms.
Schaut mal auf YouTube nach dem Ort, oder gleich nach McNamarra. Er ‘ritt’ hier die größte Welle jemals im letzten Jahr und machte Nazaré leider noch berühmter.
Jetzt ist es ein seltsames Dorf. Auf der einen Seite Partyvolk, auf der anderen Seite bringt man den Fischfang mit Hilfe von Ochsen an Land. Schwarzgekleidete alte Damen an jeder Ecke und drumherum eine endlose Beachparty.
Die alten Leute waren mir lieber.

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1000 km Strand.

Man ist fast immer alleine. Hat seine Ruhe. Die Portugiesen sind ruhig, unaufgeregt, ein wenig eine mich das an Irland, nur das Wetter ist anders. Der Wein ist besser, dass Essen auch.
Wenn man in die Hauptstadt geht, hat man auch dort seine Ruhe. Wenn man will

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Peniche

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Lissabon

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Ein Freund

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Dorffeste

gehören für mich zum Urlaub unbedingt dazu. Wenn weit und breit keine anderen Touristen sind. Dörfer so unbekannt und unscheinbar. Die Gemeinde hockt im Saal und feiert sich selbst unter Neonlicht. Kahle Wände, Lautstärke und der Duft von selbstgemachten Essen. Draußen der Dorfplatz im 60 er Jahre Girlandenschick.
In Portugal isst man um 21 Uhr zu Abend, der Fado kommt um 21:30 um 23 Uhr geht die Musik richtig los. Um 2:30 Uhr kam DJ Dark Glasses. Das Ganze immer noch unter dem Vorzeichen von Mañhana.

Da Kind 3 erst drei Jahre alt ist, haben wir diesmal leider nicht so viel davon sehen können, aber die Atmosphäre ist unbezahlbar.

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Deisemer Kerwe

Großer Spaß in Deidesheim

Meine Dame und der Meister selbst

Die Deideseheimer Kerwe. Das war mal wieder ein großes Ding. Mit den Kerwebuwe durch die Nacht. Gesang und Darbietung in jedem Weingut. Immer ein Glas Rieslingschorle in der Hand und morgens um 2 am Schloss treffen zu Grumbeersupp un Quetschekuche.
Wenn man das erleben darf, als embedded Kerwebu. Es war mir/uns eine Ehre.

Reisegeld

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Den Berg Münzgeld aus Franc, Lire, Gulden, Escudo könnt ihr euch nicht vorstellen. Der kleine Prinz mit Elefant der von einer Schlange gefressen wurde, bleibt mein Favorit.

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Urlaub beginnt

Letzter Arbeitstag. Die Woche war wirklich gut zu mir auf Arbeit lief alles perfekt. Die schwüle Hitze im Büro war allerdings abartig. Das macht keinen Spaß.
Ein tolles Projekt auf Arbeit wurde heute erfolgreich beendet und ich bin sehr glücklich darüber.
Jetzt beginnt der Urlaub. Nochmal eine wenn nicht überhaupt die schwierigste Runde Freeletics die ich je machte. Ich habe geflucht und geschimpft und war wirklich kurz davor abzubrechen. Erstaunlich wie man in 1 Stunde 1,5 kg Wasser verliert obwohl man ständig trinkt. Ich zog KENTAUROS durch und bin noch glücklicher darüber. Pizza schmeckt dann gleich viel besser. Nach 160 gesprungenen Liegestütz, 80 High Jumps (Knie bis zur Schulter) und 160 gewechselten Ausfallschritten ist das aber klar.
Jetzt sind die Kinder im Bett, es hat geregnet und es wird ein wenig kühler. Die zweite eiskalte Rieslingschorle wärmt eher von innen.
Ruppertsberger Linsenbusch. Mein Favorit unter den Rieslings. Ich fühle mich echt ausgepowert und habe den Urlaub echt nötig. Eben lag ich noch auf dem kalten Steinboden und lauschte meiner Dame wie sie “Ain’t no sunshine” (Bill Withers?)übte. Mittlerweile spielt sie “Hurt” von NIN. Klar von NIN. Aber auch Axel F. will geübt werden.
Jetzt ist Feierabend. Gitarrengeklimper im Hintergrund,  die Autos auf nassem Asphalt. Sommer in der Stadt. Die Platanen riechen, die Grille im Hof zirpt schon wieder.
Morgen auf die Deidesheimer Kerwe und mit den Kerweborsch von Weingut zu Weingut ziehen, Ich freu mich riesig drauf wieder als “embedded Kerweborsch” dabei sein zu dürfen. Die Großeltern geben uns einen Tag ohne Kinder. Das ist so viel wert.

Urlaub beginnt-1

Jetzt beginnt “Under The Bridge” von den Red Hot Chili Peppers. Das mag ich besonders gerne.
Leben kann echt toll sein, wenn es will.

Großstadtkind

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Kind2 ist mit seinen acht Jahren heute zum ersten Mal alleine mit der Straßenbahn eine größere Strecke gefahren. Über den Fluss. In die Nachbarstadt. Jetzt ist er ungefähr 5cm größer. Mindestens.
Wenn man schon in der Großstadt aufwächst, dann sollte man auch möglichst früh lernen, sich dort frei und ohne Angst zu bewegen.

Traurig

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Da bin ich nach dem Sport auf dem Weg zur Eisdiele. Der Schweiß ronn mir in Bächen vom Körper. Es hat 33 Grad, der Schoppen Rieslingschorle beschwingt den Gang. Es ist Freitag, die Familie ist gut gelaunt.
Und dann so ein trauriges Schild. Das trockene Zeug dieser ‘Familienbäckerei’. Man erkläre mir diese Aktion.
Zum Glück habe ich einen echten Familienbäcker um die Ecke. Der macht Gallet de Bretonne, er verschenkt Bücher und verkauft Wein. Er hat sogar Alkoholtests für ins Auto, falls man mal spontan nach Frankreich fahren muss.

So, Werbung für Eisdiele Granfonte und Bäckerei Bisson muss auch mal sein. Ich steh auf echtes Handwerk.

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